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Der Taktfahrplan soll beim Kunden die Attraktivität des Verkehrsmitels steigern, da sich der Fahrgast sich die Abfahrtszeiten, die sich periodisch meistens jede Stunde zur selben Minute wiederholen, leicht merken kann.
Für die Verkehrsunternehmen hat der Taktfahrplan den Vorteil, dass sich die Fahrzeuge und die Infrastruktur spezifisch auf den regelmässigen Verkehrsablauf zuschneiden lassen.
Taktfahrpläne gab es bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts, etwa bei Strassenbahnen. Aber auch im örtlichen Nahverkehr oder bei Bergbahnen sind Taktfahrpläne seit langer Zeit in Gebrauch.
Mit dem "IC-79-System" begann in Deutschland 1979 die Einführung des Taktfahrplans. Die SBB stellten ihren Fahrplan 1982 um. Heute fahren die Fernzüge weitgehend im Stundentakt, im Regionalverkehr oft im Halbstundentakt.
Tatzlagerantrieb
Taurus
Taktfahrplan
Tenderlokomotive
Der Tatzlager-Antrieb ist ein Einzelachsantrieb, bei dem sich der Fahrmotor eines Triebfahrzeugs auf der Achswelle der Triebachse mit sogenannten "Tatzen" abstützt.
Der Tatzlager-Antrieb zeigt deutlich stärkeren Verschleiss wie z. B. der Hohlwellenantrieb, weswegen er bei Triebfahrzeugen mit hohen Geschwindigkeiten lange nicht verwendet wurde. Er war hingegen der typische Antrieb bei Strassenbahnen. Moderne Lokomotiven mit Tatzlager-Antrieb sind die für den Güterzugverkehr gebauten Bombardier-Loks der TRAXX-Familie.
Die Bezeichnung Taurus ist eine geschützte Bezeichnung für die Siemens E-Loks des Typs ES64U2, eine Lokomotive der Siemens EuroSprinter Familie. Sie wird in Deutschland als Baureihe 182 und in Österreich als Reihe 1016 und 1116 geführt. Die ES64U4 ist eine Weiterentwicklung, die u. a. in Österreich als Reihe 1216 im Dienst steht.
Die Tenderlokomotive, eine Bauart der Dampflokomotive, führt im Gegensatz zur Schlepptenderlok die Wasser- und Kohlenvorräte auf sich selbst mit. Die Wasservörräte sind in meist seitlich an der Lok angebrachten Wassertanks enthalten oder in einem als Wasserkasten ausgeführten Rahmen. Die Brennstoffvorräte befinden sich im Kohlenkasten, der beim Führerstand (meistens hinter dem Führerhaus) angebracht ist.
Tenderlokomotiven haben den Vorteil, dass sie gegenüber Schlepptenderloks meistens in beide Fahrrichtungen ungefähr gleich gute Laufeigenschaften haben. Sie müssen also an einem Endbahnhof nicht gewendet werden. Im weiteren verbrauchen sie weniger Energie zum mitführen der Betriebsvorräte.
Tenderloks wurden in allen Grössen gebaut, von der kleinen Rangierlok über leistungsstarke Güterzuglokomotiven bis zur stromlinienverkleideten Schnellfahrlok.
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Reihe 1016 "Taurus" der ÖBB, Modell von Hobbytrain.
TEE >> Trans Europ Express
TEE
Ein Transformator (lat.: transformare = umformen, umwandeln; kurz Trafo) ist ein elekrotechnisches Gerät, das zur Erhöhung oder Verringerung von elektrischen Spannungen sowie der Trennung verschiedener Stromkreise dient.
Ein Modellbahn-Trafo (Spielzeugtransformator) gehört technisch gesehen zu den Sicherheitstransformatoren. Er wandelt die Netzspannung von üblicherweise 220/230 Volt in die Betriebsspannung für Modellbahneisenbahnen um. Die Fahrspannung (Ausgangsspannung) bei Gleichstrombahnen liegt in der Regel zwischen 0 - 12 V Gleichstrom, bei Wechselstrombahnen (Märklin H0) bei 14 V Wechselstrom.
Transformatoren gibt es als Fahrgeräte mit regulierbarer Spannung (Fahrspannung) für motorisierte und beleuchtete Schienenfahrzeuge und als sogenannte Lichtstromtrafos mit fester Ausgangsspannung zur Stromversorgung von Beleuchtungen und Magnetartikeln. Viele der üblichen Gleichstrom-Trafos sind kombinierte Geräte mit jeweils einem Ausgang für den Fahrstrom und den Licht-/Schaltstrom.
Transformator
Trafo >> Transformator
Trafo
TRAXX ist ein Markenname von Bombardier und steht für "locomotives platform for Transnational Railway Applications with eXtreme fleXibility", einer von Bombardier Transportation gebauten Lokomotivfamilie für den Einsatz im mittelschweren Dienst (z. B. SBB Re 481, Re 482, Re 484 oder DB Baureihen 145, 146, 185 u. a.).
TRAXX
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Mehrsystemlok Re 482 der SBB von Minitrix.
Die Triebstange (auch Treibstange, Pleuelstange) einer Dampflokomotive setzt die lineare Bewegung der Zylinder in eine Drehbewegung der Triebachse um.
Mit Triebwagen, Triebzug und Triebwagenzug werden Eisenbahnfahrzeuge mit eigenem Antrieb bezeichnet, die, entgegen den Lokomotiven, selbst Fahrgäste oder Fracht aufnehmen.
Als Triebwagen wird ein einzelner angetriebener Wagen bezeichnet, der alleine oder mit Anhängewagen oder Steuerwagen verkehren kann. Während ein Gelenktriebwagen aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Kastenteilen besteht, werden zwei fest miteinander gekuppelte Triebwagen als Doppeltriebwagen bezeichnet. Ein Triebwagenzug besteht aus zwei oder mehr motorisierten Fahrzeugen, die betrieblich trennbar sind. Ein Triebzug wird aus mehreren Fahrzeugen (Triebkopf, Mittelwagen und Steuerwagen) gebildet, die im Regelbetrieb nicht trennbar sind. Die Mittelwagen können, im Gegensatz zum Pendelzug, nicht als normale Personenwagen eingesetzt werden.
Eine Triebachse (Antriebsachse, Treibachse) ist ein Radsatz eines Triebfahrzeugs, auf den die Antriebskraft des Motors übertragen wird. Im Gegensatz zur Laufachse kann die Radsatzwelle der Triebachse ein Drehmoment übertragen.
Die TEE-Züge verkehrten ab 1957 auf einem Schnellzugnetz zwischen den damaligen EWG-Ländern und der Schweiz. Eingesetzt wurden ursprünglich nur Dieseltriebzüge der 1. Klasse. Auf ein einheitliche Bauart konnten sich die beteiligten Bahnverwaltungen nicht einigen. Allen Zügen gemeinsam war eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h bei maximal 18 t Achslast, mindestens 120 Sitzplätze mit drei Sitzen je Reihe, Bordküche und Räume zur Pass- und Zollabfertigung sowie die einheitliche bordeauxrot-cremefarbene Lackierung.
1961 verkehrte mit dem RAm TEE II der SBB der erste elektrische TEE-Triebzug, der als Mehrsystemzug unter allen vier verwendeten Stromsystemen einseztbar war. Um die Züge dem Fahrgastaufkommen besser anpassen zu können, setzten die SNCF ab 1963 und die DB ab 1965 Lokbespannte Züge ein.
1971 wurden die meisten TEE-Zugläufe zwischen Deutschland und der Schweiz in das Zweistunden-Taktsystem der damals ebenfalls noch erstklassigen InterCity-Züge eingegliedert. 1979 wurden viele TEE durch nun bereits zweiklassige InterCity ersetzt.
1987 verkehrten die letzten fahrplanmässigen TEE. Sie wurden von den neu eingeführten zweiklassigen EuroCity abgelöst.
Mit TGV (Train à grand vitesse, deutsch: "Zug mit grosser Geschwindigkeit") werden die Hochgeschwindigkeitszüge der SNCF bezeichnet. Sie erreichen eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 320 km/h. Die TGV und ihre Geschwisterzüge Eurostar, Thalys und TGV Pos verkehren ausser in Frankreich auch in verschiedenen europäischen Ländern, mitunter auch in der Schweiz.
Der Thalys, ein europäischer Hochgeschwindigkeitszug, der auf dem französischen TGV basiert, wurde für den Verkehr zwischen den Benelux-Staaten und Deutschland gebaut. betrieben wird der Thalys von der internationalen Bahngesellschaft Thalys International in Brüssel, einer Tochter der SNCF und der belgischen NMBS/SNCB. Partner sind die niederländische Thalys Nederland und die Deutsche Bahn.
TGV
Thalys
Trans Europ Express
Triebachse
Triebstange
Triebwagen,
Triebwagenzug,
Triebzug
Das Triebrad (auch Treibrad, genauer der Triebradsatz) überträgt die Kraft des Motors auf die Schiene.
Triebrad
Mit Traktion wird die kraftbetriebene Fortbewegung von Schienenfahrzeugen bezeichnet. Unterschieden wird zwischen Dampftraktion, Dieseltraktion und Elektrischer Traktion (auch als "E-Traktion" bezeichnet). Werden mehrere Triebfahrzeuge von einem Führerstand aus gesteuert, sprechen wir von einer Mehrfachtraktion.
Traktion
Traktoren (Schienentraktoren, Rangiertraktoren) sind kleine, meist zweiachsige Lokomotiven, die für leichte Verschub- und Rangierdienste in einer Station oder im Werkstättenbereich eingesetzt werden. Bei der Motorisierung der Traktoren unterscheiden wir zwischen Traktoren mit Elektromotor (Te), Traktoren mit Akkumulatoren (Ta), Traktoren mit Dieselmotor (Thermische Traktoren, Tm) und den zweimotorigen Bauweisen von Traktoren mit Diesel- und Elektromotoren (Tem) und elektrischen Traktoren mit einem zusätzlichen Akkumulator (Tea), wobei der zusätzliche Motor in der Regel als Hilfsantrieb benützt wird.
Traktor
Der Triebkopf entspricht technisch gesehen einer Lokomotive mit nur einem Führerstand. Zugseitig hat der Triebkopf einen an den anschliessenden Wagen angepassten Übergang. Triebköpfe werden in Triebzügen eingesetzt, bei denen der Antrieb nicht auf den ganzen Zug verteilt ist.
Ein Triebzug kann mit zwei Triebköpfen betrieben sein, wie beispielsweise der ICE 1 oder der TGV. Bei nur einem Triebkopf hat der Zug am anderen Ende einen Steuerwagen, wie beim ICE 2 oder bei den Doppelstockzügen der Zürcher S-Bahn.
Triebkopf
Zu den Triebfahrzeugen zählen alle angetriebenen Eisenbahnfahrzeuge, also Lokomotiven, Triebwagen und selbstfahrende Spezialfahrzeuge wie Draisinen, Gleisbaumaschinen oder Turmtriebwagen.
Triebfahrzeug
Das Trassee (die Trasse) ist der Verlauf eines Verkehrsweges zwischen zwei Orten. Auf dem Trassee einer Bahnstrecke können eines oder mehrere Gleise mit Weichen, Kreuzungen, Fahrleitung usw. verlegt sein.
Trasse, Trassee
Tram
Mit Tram wird in der Schweiz die Strassenbahn bezeichnet.
Die Trenitalia ist eine Tochtergesellschaft der italienischen Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) für den Bereich Personen- und Güterverkehr. Das Unternehmen, das zu 100% der FS gehört, entstand im Zuge der Neuordnung und Unterteilung der Staatsbahn in verschiedene Geschäftsbereiche im Jahr 2000.
Trenitalia
Trennungsbahnhof >> Abzweigbahnhof
Trennungsbahnhof
Die Anfänge des traditionsreichen Unternehmens TRIX (TRIX Modelleisenbahn GmbH & Co. KG) als Spielwarenhersteller liegen in den 1830er Jahren als das Unternehmen J. Haffner mit der Produktion von Metallspielwaren und Zinnfiguren begann. TRIX als Markenname erscheint erstmals 1931 mit den TRIX Metallbaukästen.
Unter der Ägide des ehemaligen Bing-Geschäftsführer Stephan Bing wurde ab 1932 die TRIX Express Modelleisenbahn entwickelt. 1935 wurde die TRIX Express Modellbahn, damals noch in der Grösse "00" auf den Markt gebracht, die mit 14 V Wechselspannung betrieben wurde. Markenzeichen war das Dreileiter-Dreischienengleis, das einen unabhängigen Betrieb mit zwei Zügen auf dem selben Gleis ermöglichte.
1938 wurde Stephan Bing als deutscher Jude von den Nazis gezwungen, seinen Anteil an TRIX zu verkaufen und Deutschland zu verlassen. Gemeinsam mit Siegfried Kahn wanderte er nach England aus, wo sie federführend an der Weiterentwicklung der englischen Trix-Modelleisenbahn, der Trix Twin Railways (TTR) beteiligt waren.
In den 1940er Jahren mussten die die TRIX-Produktionsstätten kriegsbedingt auf die Fertigung von Rüstungsgütern umstellen. Erst 1948 wurden wieder Modelleisenbahnen gefertigt, vorerst noch als Wechselstrombahnen in der Baugrösse H0.
Seit 1953 wurden schliesslich auch Gleichstrommodelle hergestellt, die anfangs noch mit umgebauten Wechselstrommotoren ausgestattet waren. 1957 wurden die Umbaumotoren durch den neu eingeführten Standardmotor ersetzt.
Auf die wachsende Konkurrenz der Zweileiter-Gleichstrombahnen reagierte TRIX 1964 mit Einführung des TRIX International-Programms. Mit dem Ausbau des Zweilietersystems reduzierte man hingegen nach und nach das TRIX Express Sortiment, ab 1970 wurden kaum noch neue Modelle herausgebracht. Ebenfalls 1964 brachte TRIX eine Modelleisenbahn im Massstab 1:160 als "Minitrix electric" auf den Markt, nachdem 1959 bereits einige nicht motorisierte Modelle ("Schiebetrix") im Massstab 1:180 erschienen waren. Das Spur N Programm wurde später als Minitrix weitergeführt.
1973 führte TRIX die Elektronische Mehrzugsteuerung e.m.s. ein, ein Vorläufer der heutigen Digitalsteuerung. Die hauseigene digitale Mehrzugsteuerung Selectrix folgte 1984. Selectrix wurde 2005 schliesslich durch Trix Systems abgelöst, das auf dem DCC aufbaut, mit Selectrix aber kompatibel bleibt.
In den 1990er Jahren kämpfte wie viele andere Modellbahnhersteller auch TRIX mit wirtschaftlichen Problemen durch rücklaufende Absatzzahlen. 1997 wurde das Unternehmen letztlich von Märklin übernommen, jedoch als eigene Marke weitergeführt.
TRIX
Schon 1935 waren die TRIX Modelleisenbahnen auch in England unter dem Namen Trix Twin Railways (TTR) erhältlich.
Anfangs wurden in Deutschland produzierte Modelle neu lackiert, ab 1936 wurden die TRIX Fahrwerke mit Gehäusen nach englischem Vorbild versehen. In den 1950er Jahren begann man mit der Herstellung von Kunststoffteilen.
1967 wurde das Dreileiter-System zugunsten des inzwischen weit verbreiteten Zweileiter-Systems aufgegeben. In den folgenden Jahren wechselte der Besitzer mehrfach, bis das britische Tochterunternehmen von Liliput (heute Bachmann) schliesslich TTR übernahm.
TTR
Traktionsmotor >> Fahrmotor
Traktionsmotor
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