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Als Fahrmotoren oder Traktionsmotoren werden die Motoren bezeichnet, mit denen ein Radsatz eines Triebfahrzeugs unmittelbar angetrieben wird.
Fahrmotor
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Fahrplan
Fahrleitung
Die Fahrleitung (in Deutschland: Oberleitung) dient zur Versorgung elektrischer Lokomotiven oder Triebwagen mit dem notwendigen Fahrstrom. Über Stromabnehmer (Pantographen), die auf den Triebfahrzeugen angebracht sind, wird der Strom dem Antrieb zugeleitet. Um eine gleichmässige Abnutzung der Pantographen-Schleifstücke zu erzielen, wird die Fahrleitung im Zick-Zack über dem Gleis gespannt.
Beim Fahrplan müssen wir verschiedene Darstellungsformen unterscheiden. Ein Fahrplan kann grafisch als Bildfahrplan dargestellt sein oder tabellarisch als Aushängefahrplan.

Der Aushängefahrplan zeigt den Reisenden, mittlerweile auch elektronisch, Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge. Mehrere Fahrpläne werden in einem regionalen Taschenfahrplan bzw. gesamthaft im offiziellen Kursbuch zusammengefasst, oder sie sind heutzutage online abrufbar.

1982 fand der "Fahrplanwechsel des Jahrhunderts" statt. Viele öffentliche Verkehrsunternehmungen führten den Taktfahrplan ein. Die Züge verkehren seither im regelmässigen Stundentakt, auf stark frequentierten Strecken mitunter im Halbstundentakt.

Dienstlich wird der Fahrplan bildlich als grafischer Fahrplan (Zeit-Weg-Diagramm) dargestellt. Er zeigt die einzelnen Zugnummern, Zugkategorien, Verkehrszeiten, Steigungen und Gefälle, Gleisanlagen auf den Bahnhöfen, Brücken und Tunnels usw. Zughalte, Zugbegegnungen, -kreuzungen und -überholungen sind unmittelbar ersichtlich.

Für die Lokführer gibt es eigene Dienstfahrpläne, die Angaben über Fahrzeiten, Geschwindigkeiten, Neigungsverhältnisse und weitere fahrtechnische Informationen enthalten.

Ausschnitt aus einem grafischen Fahrplan der SBB.
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Moderner elektronischer SBB Fahrplan.
Fleischmann
Die Nürnberger Firma Gebr. Fleischmann GmbH und Co. KG, 1887 von Jean Fleischmann gegründet, produzierte ursprünglich Blechspielzeug wie Schiffe oder Flugzeuge. Mit der Übernahme der Firma Doll & Co kamen 1938 auch Modelleisenbahnen (Spur 0) und Dampfmaschinen in das Sortiment. Daneben begann aber auch bereits die Produktion eigener Modelleisenbahnen.
1949 stellte Fleischmann die erste Spur 0 Modellbahn im Zweileiter-Gleichstromsystem vor. Die Produktion wurde jedoch bereits zehn Jahre später zu Gunsten der sehr erfolgreich aufkommenden Baugrösse H0 wieder eingestellt. Die Fleischmann H0-Modelle waren zuerst noch im Massstab 1:82 und 1:85 gehalten, erst später im mittlerweile einheitlichen Massstab 1.87.
Unter der Bezeichnung Fleischmann "Piccolo" kam 1969 das Spur N Programm mit einem eigenen Gleissystem auf den Markt.
2008 wurde Fleischmann von der deutsch-österreichischen Modelleisenbahn Holding übernommen, die seit 2007 auch Eigentümerin der Roco Modelleisenbahn GmbH ist. Beide Marken sollen als eigenständige Unternehmen bestehen bleiben, wobei man sich bei Fleischmann in H0 zukünftig auf historische Modelle bis etwa 1950 konzentriert. Das Spur N Sortiment soll in vollem Umfang beibehalten werden.
FREMO
Der 1981 in Deutschland gegründete Freundeskreis Europäischer Modellbahner e.V. (FREMO) hat heute über 1500 Mitglieder in verschiedenen europäischen Ländern. Als wichtigsten Grundsatz des FREMO lautet "wirklich engagierte Modellbahner ohne regionale Beschränkung zusammenzuführen. Das Feld, innerhalb dessen es sich lohnt, Ideen auszutauschen und Kontakte zu pflegen, sehen wir nicht durch Staatsgrenzen definiert".
Die Hauptaktivität des Vereins besteht im Bau der genormten Modellbahn-Module (FREMOdul) und dem Betrieb dieser Module bei Vereins-Treffen in Deutschland und dem benachbarten Ausland.
Fahrspannung >> Transformator
Fahrspannung
FS
Die Ferrovie dello Stato (FS) ist die 1905 gegründete staatliche Eisenbahngesellschaft Italiens. Im Jahr 2000 wurde die FS im Zuge einer Neuordnung in verschiedene Geschäftsbereiche aufgeteilt: Trenitalia (Personen- und Güterverkehr),  Rete Ferroviaria Italiana (Schienennetz und Eisenbahninfrastruktur), Italferr (Ingenieurwesen und Projektdienstleistungen), Ferservizi (sonstige Dienstleistungen), Fercredit (Finanzdienstleistungen), Grandi Stazioni (Betreiber der 13 grössten italienischen Bahnhöfe), CentoStazioni (Betreiber der 103 mittelgrossen Bahnhöfe) und Sogin (Betreiber des überregionalen Autobus-Netzes SITA).
Seit 2010 betreibt die FS unter der Bezeichnung Netinera (Netinera Deutschland GmbH) die von der Deutschen Bahn gekaufte ehemalige Arriva (Arriva Deutschland GmbH).
Fahrstrom
Faller
Fahrstrasse
Fahrstrom (Bahnstrom) ist der Strom, den elektrische Lokomotiven oder Triebwagen für ihren Antrieb benötigen. Den Strom entnehmen sie dazu mit Stromabnehmern aus der Fahrleitung. Um in den verschiedenen Stromsytemen fahren zu können, werden Mehrsystemfahrzeuge eingesetzt.
Modellbahnfahrzeuge beziehen den Fahrstrom über das Gleis oder bei vielen E-Loks wahlweise die Fahrleitung (Oberleitung). Spur N E-Loks sind von den Herstellern nur teilweise für echten Oberleitungsbetrieb eingerichtet.
Fahrweg >> Fahrstrasse
Fahrweg
Die Fahrstrasse in einem Bahnhof oder auf freier Bahnstrecke ist ein durch Signale gesicherter Fahrweg. Flankenschutz für Zugfahrten bieten in Gleisen, die auf die Fahrstrasse einmünden Schutzweichen, die abweisend gestellt sind, Signale oder auf dem Gleis aufliegende Gleissperren.
Seit 1946 werden bei Faller (Gebrüder Faller GmbH) Gebäudebausätze und Modelleisenbahn-Zubehör gefertigt. Nachdem zu Beginn einfache Holzbaukästen hergestellt wurden, brachte Faller 1955 die ersten Modellhäuser als Bausätze oder Fertigmodelle aus Karton in der Nenngrösse H0 auf den Markt. Heute umfasst das Sortiment Modelle und Bausätze aus Kunststoff in den Grössen H0, N, Z und II.
1997 übernahm Faller den Mitbewerber Pola. 2009 musste Faller Insolvenz anmelden. Das Insolvenzverahren konnte 2010 erfolgreich abgeschlossen werden.
Faltenbalg
Ein Faltenbalg dient bei Personenzügen zum Schutz der Wagenübergänge. Faltenbälge wurden erstmals Ende 19. Jh. bei den neuen D-Zugwagen verwendet.
Seit den 1950er Jahren werden mehr die einfacheren Gummiwulst-Übergänge eingesetzt. Diese müssen nicht von Hand verbunden bzw. getrennt werden, dichten aber weniger gut ab.
Bei modernen Triebwagen und Triebzügen werden dagegen wiederum Faltenbälge eingebaut, da die Wagenübergänge druckdicht sein müssen.
Auch bei mehrteiligen Strassenbahn-Gelenkwagen und bei Schmalspurbahnen werden nach wie vor Faltenbälge eingesetzt.
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Faltenbälge an Fleischmann SBB Schnellzugwagen.
Formsignal
Flügelsignal
Flachwagen
Die Flachwagen bilden eine grosse Gruppe von Güterwagen, die entweder gar keine, oder aber sehr niedrige Aufbauten aufweisen. Einige Wagentypen können aber durch Planen abgedeckt werden. Die Regelbauarten haben einen durchgehend befahrbaren Boden.
Zu den Flachwagen zählen beispielsweise Rungenwagen, Autotransportwagen, Containertransportwagen, Tiefladewagen, Schienenwagen oder Drehschemelwagen. Sie werden meist für den Transport von witterungsbeständigen Gütern wie Holz, Röhren, Fahrzeuge, Maschinen, Schwellen und Schienen usw. eingesetzt. Flachwagen mit Seitenborden werden mitunter auch zum Transport von Schüttgütern verwendet.
Formsignale (Semaphore) sind mechanische Signale, die seit der Anfangszeit der Eisenbahn verwendet werden. Sie zeigen den Signalbegriff mit Hilfe von beweglichen Elementen wie Flügel oder Scheiben. Zusätzlich können Laternen angebracht sein, die nachts oder bei schlechter Sicht den SIgnalbegriff durch farbige Llichtpunkte darstellen. Formsignale sind heute weitgehend durch Lichtsignale ersetzt worden.
Ein Flügelsignal ist ein Formsignal, in der Regel ein Formhauptsignal. Wie sein Name sagt, ist es mit meistens einem oder zwei Flügeln versehen, die je nach Stellung unterschiedliche Signalbegriffe anzeigen.
FLIRT
Der FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) ist ein von der Stadler Rail AG entwickelter modular konzipierter Gelenktriebwagen. Die vierteilige Grundvariante des für S-Bahn und Regio-Verkehr gebauten elektrischen Niederflur-Triebzuges wurde für die SBB als Baureihe RABe 523 entwickelt. Die Triebzüge weisen hohe Beschleunigung und Bremsverzögerung bei wenig Masse auf. In der Schweiz erreichen die Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von 160km/h.Die weiteren Varianten unterscheiden sich im wesentlichen nur in der Traktionsausrüstung und bei den Zugsicherungssystemen für den Verkehr ins benachbarte Ausland.
Die deutschlandtauglichen FLIRT der S-Bahn Regio Basel laufen unter der Baureihenbezeichnung RABe 521. Für den Verkehr nach Frankreich stehen die Züge der Baureihe RABe 522 im Einsatz und als italientaugliche Züge die RABe 524.
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Der FLIRT der Stadler Rail kann dank einem modularem Baukasten- system in diversen Varianten gebaut werden.
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Den RABe 521 - 523 FLIRT gibt es von Liliput als H0- und N-Modell.
Frachtzug
Frachtzug >> Güterzug
Fahrrichtungsumschalter
Bei älteren Wechselstromloks für die Modellbahn wird die Fahrtrichtung durch einen Umschalter in der Lok geändert. Gleichstromlokomotiven ändern die Fahrtrichtung durch wechseln der Polarität am Gleis.
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