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Die digitale Steuerung einer Modellbahn erlaubt den unabhängigen Fahrbetrieb mehrerer Loks oder Züge auch auf dem selben Gleis. Fahrzeuge, Weichen und Signale verfügen über einen Decoder, der jeweils durch eine ihm zugewiesene Adresse angesteuert wird. Die digitale Steuerung reduziert den Verdrahtungsaufwand erheblich, da alle Elemente durch den gleichen zwei- oder vieradrigen (Daten-) Bus gesteuert werden. Dabei kann das Steuerungssignal gleichzeitig Versorgungsspannung sein.
Digital Command Control (DCC) ist ein von der deutschen Firma Lenz Elektronik für Märklin entwickeltes System zur digitalen Steuerung von Modelleisenbahnen. Nachdem sich Märklin von Lenz und dem damals "DIGITAL GLEICHSTROM" genannten System getrennt hatte, entwickelte Lenz das System weiter. Mittlerweile ist das System DCC für Gleichstrom-Bahnen das verbreitetste Digitalsystem. Für die Spur N findet häufig auch das Selectrix Digitalsystem Verwendung.
Decoder
Digitalsteuerung
Ein Umsetzer, Konverter oder Wandler für digitale oder analoge Signale wird als Decoder (dt. Dekodierer) bezeichnet. Ein Lokdecoder erhält seine Daten über den Datenstrom, und setzt diese in Steuerbefehle für das Fahrzeug um. Aber auch Magnetartikel wie Weichen und Signale können mittels entsprechender Funktionsdecoder digital gesteuert werden.
DCC
D
A   B   C   D   E   F   G   H   I - J   K   L   M   N   O   P - Q   R   S   T   U   V   W   X - Y   Z          INDEX
Bei einer Diesellok wird die Leistung mit Dieselmotoren erzeugt, die Kraftübertragung efolgt diesel-elektrisch oder hydraulisch, selten mechanisch. Die hydraulische Kraftübertragung über ein Getriebe ermöglicht einerseits kompaktere Bauformen, ist andererseits hingegen aufwändiger in der Wartung als ein diesel-elektrischer Antrieb, bei dem die elektrische Energie für die Fahrmotoren durch eine Dieselmaschine erzeugt wird.
Diesellokomotive
Dampflokomotive
Eine Dampfspeicherlokomotive ist eine spezielle, weil feuerlose Bauform einer Dampflokomotive, die ihre Antriebsenergie aus dem in ihrem Kessel, einem einfachen Druckbehälter, gespeichertem Wasserdampf bezieht. Sie wird dazu vor dem Betriebseinsatz aus einem externen Dampfkessel betankt. Dabei wird der Kessel nicht einfach mit Dampf gefüllt, sondern der zugeführte Dampf erhitzt das im Kessel befindliche Wasser auf rund 180° C. Wird nun im Betrieb Dampf verbraucht, kocht das Kesselwasser nach, so kann die Lok über längere Zeit eingesetzt werden.
Fahr- und Triebwerk der meist als Zwei- oder Dreikuppler, seltener mit vier Achsen gebauten Loks entsprechen weitgehend dem einer normalen Dampflokomotive. Die Zylinder sind meist relativ gross dimensioniert, damit die Lokomotive auch bei stark abgefallenem Dampfdruck noch betrieben werden kann.
Dampfspeicherlokomotive
DB (DB AG)
Die Deutsche Bahn AG (DB AG) ist ein privatisiertes bundeseigenes Verkehrsunternehmen, das 1994 aus der Fusion der Deutschen Bundesbahn (DB) und der Deutschen Reichsbahn (DR) der ehemaligen DDR hervorgegangen ist.
Die DB wurde nach dem zweiten Weltkrieg 1949 als Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DRG) als staatliche Bahngesellschaft der Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen.
DC
Kürzel für Gleichstrom (aus dem englischen direct current = DC).
Deutsche Reichsbahn
(DR, DRG)
Am 1. April 1920 wurden die deutschen Länderbahnen mit Wirkung des Staatsvertrags zur Gründung der Deutschen Reichseisenbahnen der Hoheit des Deutschen Reiches unterstellt. 1924 wurde das "Gesetz über die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Reichsbahngesetz)" zur Gründung der privatwirtschaftlichen Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft erlassen. 1937 wurde die Reichsbahn wieder unter die Reichshoheit gestellt und in Deutsche Reichsbahn zurückbenannt.
Nach dem zweiten Weltkrieg gingen die Teile ausserhalb der neuen deutschen Grenze ins Eigentum der Besatzungsmächte über. In der sowjetischen Zone und der späteren DDR wurde die Bezeichnung Deutsche Reichsbahn (DR) beibehalten. In der Bundesrepublik ging die ehemalige Reichsbahn schliesslich in der 1949 gegründeten Deutschen Bundesbahn (DB) auf.
Um die Epochen der Reichsbahn zu unterscheiden, wird der Einfachheit halber die Reichsbahn, wie sie bis 1945 bestand allgemein als DRG bezeichnet, während von der Staatsbahn der DDR als DR gesprochen wird.
Im Depot (auch Remise; in Deutschland Eisenbahn-Betriebshof genannt, der frühere Begriff Bahnbetriebswerk, kurz BW wird umgangssprachlich auch heute noch verwendet) sind die Triebfahrzeuge beheimatet. Im Depot werden nicht nur Reparaturen und Wartungsarbeiten durchgeführt, von hier aus erfolgt geöhnlich auch die Einsatzplanung der Triebfahrzeuge und des Personals.
Depot
Die mit Hilfe von Wasserdampf angetriebene Dampflok ist die älteste Bauform der Lokomotive. Die Dampfloks dominierten den Schienenverkehr bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie wurden nach und nach durch leistungsfähigere und in der Wartung weniger aufwändige Diesellokomotiven oder Elektrolokomotiven abgelöst.
Am häufigsten vertreten ist die Regelbauart mit Dampferzeuger und Kolbendampfmaschinen, wobei wir zum einen zwischen Nassdampf- und Heissdampfmaschinen unterscheiden, zum anderen zwischen Schlepptender- und Tenderlokomotiven. Daneben gibt es zahlreiche Sonderbauarten wie feuerlose Dampfspeicherlokomotiven, Turbinen-, Kondens- oder Hochdruck-Dampflokomotiven.
Gegründet wurde die Dispolok als Tochter von Siemens Transportation Systems im Jahr 2000. Die ab 2002 als Siemens Dispolok GmbH geführte Leasinggesellschaft vermietete Lokomotiven an private, meist neu gegründete Unternehmen. 2006 wurde die Dispolok von der Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) übernommen und 2008 in MRCE Dispolok umbenannt. Zu den Kunden gehören heute private wie auch staatliche europäische Bahngesellschaften.
Dispolok
Doppelkreuzungsweiche >> Kreuzungsweiche
Die Druckluftbremse, von George Westinghouse in den USA um 1869 speziell für den Bahnbetrieb entwickelt, wird zur Bremsung der Züge verwendet. Die Druckluft dient dabei nicht zum bremsen selbst, sondern lediglich zur Steuerung des Bremsvorgangs. Die eigentliche Bremswirkung wird durch das Anpressen von Bremsklötzen entweder auf die Laufflächen der Räder oder auf Bremsscheiben erzielt, wobei sich die Bremsscheiben von Bahnfahrzeugen auf der Achse des Radsatzes befinden.
Doppelkreuzungsweiche
(DKW)
Druckluftbremse
Drehgestell
Drehgestelle ermöglichen aufgrund ihres kurzen Achsabstandes die Konstruktion längerer Fahrzeuge. Ihre bewegliche Lagerung verbessert neben der Laufruhe auch den Fahrkomfort. Drehgestelle gibt es in den unterschiedlichsten Bauformen. Grundsätzlich können wir zwischen Drehgestellen für Lokomotiven oder Triebfahrzeuge, Personenwagen und Güterwagen unterscheiden, die entsprechend ihrer Aufgabe ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen.
Lokomotiven können Triebdrehgestelle (mit mindestens einer Triebachse) mit Fahrgetriebe oder mit Fahrmotoren besitzen oder Laufdrehgestelle (mit Laufachsen) ohne Antrieb.
Drehscheibe
Eine Seltenheit ist der Neubau einer Drehscheibe, wie derjenige der Vitznau-Rigi-Bahn, einer Kreuzdrehscheibe im Bahnhof Vitznau aus dem Jahr 1988.
Draisine
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Dreischienengleis
Der Durchgangsbahnhof (Unterwegsbahnhof, Zwischenbahnhof) ist die am häufigsten anzutreffende Bauart eines Bahnhofs. Hier laufen eine oder mehrere Strecken in gleicher Richtung durch das Bahnhofsgelände.
Durchgangsbahnhof
Der Begriff Dreiwegweiche wird nur bei Modellbahngleisen verwendet. Beim Vorbild gibt es die Doppelweiche und die Symmetrische Dopelweiche. Letztere findet jedoch kaum noch Verwendung.
Auf einer Modellbahnanlage hat die Dreiwegweiche den Vorteil, gegenüber mit einfachen Weichen gebauten Fahrstrassen deutlich weniger Platz zu beanspruchen.
Dreiwegweiche
Eine Draisine ist ein meist vierrädriges oder dreirädiges Spezialfahrzeug (Dienstfahrzeug), welches als Hilfsfahrzeug zur Inspektion von Bahnstrecken oder zum Transport von Arbeitern und Werkzeug eingesetzt wird.
Die Draisine wird per Muskelkraft als Handhebel- oder Fahrraddraisine oder mit einem Motor angetrieben.
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Modell einer Handhebeldraisine von Durango und ein Märklin H0 Modell einer motorisierten Draisine der DB, KLV 4
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Das Dreischienengleis ist eine spezielle Gleisbauform. Es wird bei beengten Platzverhältnissen verlegt, auf Streckenabschnitten oder in Bahnhöfen, in welchen zwei unterschiedliche Spurweiten aufeinander treffen. Um das Befahren eines Gleises mit Fahrzeugen verschiedener Spurweite zu ermöglichen sind drei Schienen nebeneinander angeordnet, wobei eine der äusseren Schienen gemeinsam benützt wird. Dreischienengleise werden auch auf Werksgeländen von Fahrzeugherstellern oder während der Umstellungsphase einer Eisenbahn auf eine andere Spurweite verwendet.
Auf dem Dreischienegleis der Gartenbahnanlage "Ysebähnli am Rhy" können nicht nur in verschiedenen Spurweiten, sondern auch in unterschiedlichen Massstäben gebaute Fahrzeuge fahren.
DR
DR >> Deutsche Reichsbahn
DRG
DRG >> Deutsche Reichsbahn
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Dreiwegweiche
Der D-Zug war eine Schnellzug-Kategorie in Deutschland und Österreich. Das "D" steht hierbei für Durchgangszug, da diese Züge aus Durchgangswagen gebildet wurden, deren Abteile über einen Seitengang im Wagen selbst erreichbar waren - nicht wie bisher einzelne Abteile mit Aussentüren und Trittbrettern - und die über Wagenübergänge mit Faltenbalgen untereinander verbunden waren.
D-Zug
Doppeltraktion >> Mehrfachtraktion
Doppeltraktion
Drehscheiben werden im Lokdepot (Betriebswerk, BW) zum Wenden von (Dampf-) Lokomotiven gebraucht oder um einen Fahrweg zwischen zwei Gleisen herzustellen. Häufig dient die Drehscheibe der Verbindung radial angeordneter Gleise, um auf engem Raum Lokomotiven umsetzen zu können. Da die grossen Schlepptender-Dampfloks meist nur bei Vorwärtsfahrt ihre volle Geschwindigkeit entwickelten, wurden sie zur weiteren Fahrt in die Gegenrichtung gewendet. Drehscheiben waren deshalb vor allem in Kopfbahnhöfen anzutreffen.
In der Regel waren die Drehscheiben direkt vor dem Lokschuppen, in grossen Betriebswerken waren dies Ringlokschuppen, platziert. Die Drehscheibe ermöglicht den Zugang zu den einzelnen Ständen ohne den Platzaufwand einer Weichenstrasse.
Wir können zwischen Segmentdrehscheiben, die nur aus einem Kreissegment bestehen, einfachen Kreuzdrehscheiben und Brückendrehscheiben, bei denen die Brücke die Schienen trägt, unterscheiden.
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