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Die Achslast eines Fahrzeuges ist der Anteil der Gesamtmasse (Eigenmasse + Masse der Ladung) der auf eine Achse dieses Fahrzeugs entfällt.
Mit der Achsformel wird die Achsfolge, also die Achs- bzw. Radanordnungen von Lokomotiven und Triebwagen in kurzer Form dargestellt. Zum heutigen internationalen Standard hat sich das vom Internationalen Eisenbahnverband UIC im UIC-Kodex 650 festgehaltene System entwickelt.
Die ABB (Asea Brown Boveri) ist durch die Fusion der vormaligen BBC (Brown, Boveri & Cie.) und der schwedischen ASEA (Almänna Svenska Elektriska Aktiebolaget) entstanden.
Achsfolge
Achsfolge >> Achsformel
ABB
Achsformel
Achslast
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A
Ein Ablaufberg dient dem sortieren von Güterwagen in einem Güterbahnhof. Das Gleis des Ablaufbergs ist dabei über einen meist künstlich angelegten Hügel verlegt. Die Wagen werden von der Rangierlok auf den Ablaufberg geschoben und auf dessen Spitze an den erforderlichen Stellen entkuppelt. Nun rollen die Wagen eigenständig das Gefälle hinab und können nach ihrem Bestimmungsort in die entsprechenden Richtungsgleise einsortiert werden. Zum bremsen und anhalten der Güterwagen dienen auf das Gleis aufgesetzte Hemmschuhe (auch: Bremsschuhe).
Ablaufberg
In einem Abzweig- oder Trennungsbahnhof zweigt, wie es der Name schon sagt, mindestens eine Strecke ab. Im Unterschied zum Anschlussbahnhof ist der Übergang eines Zuges von einer zur anderen Strecke möglich.
Abzweigbahnhof
AC
Kürzel für Wechselstrom (aus dem englischen alternating current = AC).
Adhäsionsbahn
Der im deutschen Beiwagen genannte antriebslose Wagen einer Strassenbahn (Tram) oder eines Triebwagens wird in der Schweiz als Anhängewagen oder umgangssprachlich als Anhänger bezeichnet.
Ein Anhängewagen ist technisch und im Design an das Triebfahrzeug angepasst und dient zur Beförderung von Personen. Bei Lokbespannten Zügen sprechen wir in der Regel von Personenwagen.
Anhängewagen
(Anhänger)
Das Ausziehgleis ist ein Stumpfgleis, das in Bahnhöfen zum Rangieren gebraucht wird. Das Ausziehgleis ermöglicht das Verschieben von Wagen in die Abstell- oder Verladegleise, ohne dass dadurch der Betrieb auf den Streckengleisen blockiert wird.
Auch ein Stumpfgleis in einem Endbahnhof kann ein Ausziehgleis sein, wenn es zum Umsetzen von Fahrzeugen benützt werden kann.
Ausziehgleis
Bei einer Adhäsionsbahn erfolgt der Antrieb auschliesslich über die Haftung der Räder. Hauptbahnen werden in der Regel mit Steigungen von bis zu maximal 30 ‰ gebaut. Sehr starke Steigungen auf Nebenbahnen werden mit Zahnradantrieb oder als Standseilbahn überwunden.
Als steilste Adhäsionsbahn Europas gilt die Uetlibergbahn in Zürich mit 79 ‰, als höchste Adhäsionsbahn der Alpen die Berninabahn mit einer maximalen Steigung von 70‰.
Bei Modellbahnen sind die Steigungen in der Regel bedeutend steiler. Die Zugkraft der Lokomotiven wird mit Haftreifen verstärkt, die zu einer särkeren Haftung (Adhäsion) zwischen den Rädern und der Schiene führen.
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Kato Spur N Modell eines Basler Trämmli mit Anhängewagen (Anhänger)
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Beim konventionellen Fahrbetrieb auf der Modelleisenbahn wird der Fahrstrom der Lokomotiven direkt über eine an das Gleis angelegte elektrische Spannung geregelt. Eine höhere Spannung hat also eine analog höhere Geschwindigkeit zur Folge. Die Steuerung einer Anlage (Weichen, Signale, elektrisch getrennte Gleise) erfolgt über Tasten und Schalter oder Kontaktgleise mit Relais.
analog
Die AlpTransit Gotthard AG (ATG) ist eine Tochtergesellschaft der SBB mit Sitz in Luzern. Das 1997 von den SBB ausgegliederte Unternehmen wurde für Projektierung und Bau des Gotthard- sowie des Ceneri-Basistunnels und deren Zufahrtsstrecken ins Leben gerufen. Die Gotthardachse bildet das Kernstück der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT).
AlpTransit
1960 stellte die Firma Arnold (Metallspielwarenfabrik K. Arnold GmbH & Co) auf der Nürnberger Spielwarenmesse unter der Bezeichnung "Arnold Rapido 200" ein Modellbahnsystem im Massstab 1:200 mit der Spurweite 9 mm vor. 1962 änderte Arnold den Massstab auf 1:160. 1964 wurde die Nenngrösse N international genormt.
1995 musste Arnold Insolvenz anmelden und wurde 1997 von Rivarossi übernommen. Nachdem Rivarossi 2004 seinerseits Konkurs ging, wurde das Programm von Hornby übernommen. Seit 2006 werden wieder Arnold Modelle produziert.
Arnold
Im Aufnahmegebäude (in Deutschland: Empfangsgebäude) eines Bahnhofs stehen dem Reisenden - im Gegensatz zu Wartehallen oder Wartesälen - Räume zur Verfügung, die der Betriebsabwicklung dienen wie Ticketverkauf, Gepäckabfertigung oder Reisecenter. Weiter können Verkaufstätten, Gaststätten, Kioske, mitunter auch Unterkünfte oder Wohnräume für Eisenbahner vorhanden sein.
Aufnahmegebäude
Bei einem Anschlussbahnhof handelt es sich um einen Durchgangsbahnhof an einer Hauptstrecke, an den ein Kopf- oder Endbahnhof einer Nebenbahn (oft auch anderer Spurweite) angeschlossen ist. Eine betriebliche Verknüpfung besteht dabei nicht. Fahrgäste müssen daher umsteigen und Güter müssen umgeladen werden.
Anschlussbahnhof
Ausbaustrecke
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